Das Totenschiff (1959)
Unterwegs trifft er in Frankreich die blonde Mylène, die in einer dünn besiedelten Landschaft mit ihrer Mutter ein kleines Häuschen bewohnt. Mylène findet rasch Gefallen an dem jungen Mann und lädt ihn zu sich nach Hause ein, wo Gale zunächst ein Bad nimmt und bekocht wird. Am nächsten Tag nimmt Gale, der ebenfalls für sie zu empfinden beginnt, schweren Herzens Abschied von Mylène und setzt seine Reise mit dem Zug fort.
Im nächsten Hafen spricht der Schiffstrimmer Lawski Gale an, und wenig später hat ihn der zweite Offizier und Ingenieur der Yorikke, Dils, dazu überredet, auf diesem Seelenverkäufer von einem Schiff anzuheuern. Gelockt wurde Gale mit der Aussage, das Schiff habe Stückgut für Boston – Gales Wunschziel – geladen. Die Yorikke wirkt bereits auf den ersten Blick wie ein Haufen Schrott. Kaum an Bord, kommt es bereits zur Konfrontation mit Dils und dem Kapitän, da sich Gale übertölpelt fühlt und das Schiff mitnichten auf absehbare Zeit Boston ansteuern wird. Gale wird im Kesselraum eingesetzt und muss Kohle schippen und verfeuern – eine ebenso schmutzige wie kraftraubende und schweißtreibende Schwerstarbeit. Bald kommt es an Bord zu ersten Reibereien. Gale gerät vor allem mit dem Heizer Martin immer wieder aneinander. Als beide ausgehungerten Männer sich über die im Laderaum gelagerten Pflaumenmuskonserven hermachen, müssen sie feststellen, dass das Mus lediglich als Tarnung dient: in den Dosen werden Gewehrpatronen geschmuggelt.
Zeitgleich hocken die beiden Schiffsoffiziere mit dem Skipper in der Kapitänskajüte zusammen. Um an die Versicherungssumme für Schiff und Ladung zu kommen, plant der Kapitän, die Yorikke bei nächster Gelegenheit auf Grund zu setzen.